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Zusammentreffen mit der Reiseleitung auf der „Piazza Garibaldi“, welche sich vor dem Hauptbahnhof und nur wenige Minuten von der Autobahn-Abfahrt befindet.

Mit dem Autobus fährt man nun über den „Corso Umberto I“, eine der Haupt-Schlagadern der Stadt. Man überquert die „Piazza N. Amore“, welche den Namen von dem ersten Bürgermeister der Stadt bekam und auch unter dem Namen „Piazza dei Quattro Palazzi“ bekannt ist, weil die vier Platzbildenden Hauptgebäude identische Fassaden besitzen. Sie wurden zur Fremdherrschafts-Zeit der Österreicher (1706-1734) erbaut. Weiter geht es an der Universität vorbei. Sie wurde 1224 von Friedrich dem II von Hohenstaufen gegründet. Man kommt so automatisch zur „Piazza Municipio“ (Rathausplatz) an welchem sich der „Maschio Angioino“ befindet. Dieses Kastell, Symbol von Neapel, wurde von der französischen Königsfamilie Anjou im 13. Jahrhundert erbaut und im 15. Jahrhundert von den Aragonesen vergrößert. Alfons von Aragon verdanken wir auch den Bau des wunderschönen Triumphbogens, welcher die Hauptfassade ziert. Dieser Marmorbogen ist ein Meisterwerk der Renaissance-Kunst und ein Werk Toskanischer Meister.

Die Weiterfahrt bringt uns vorbei am „Palazzo S. Giacomo“, welcher der Sitz des Städtischen Rathauses ist. Man erreicht dann das Denkmals- und historische Zentrum der Stadt, wo man die Fassade des „Teatro di S. Carlo“ bewundern kann. Dieses Operngebäude wurde 1737 eingeweiht und ist somit das älteste Europas. Gegenüber der Oper befindet sich die „Galleria Umberto I“, erbaut Ende des 18. Jahrhunderts im Neu-Klassizistischen Stil. Die wunderschöne Glaskuppel – welche die Gallerie überdacht – ist 57 m hoch.

Jetzt steigt man aus dem Bus aus, durchquert zu Fuß die Gallerie, um „Piazza Plebiscito“ zu erreichen. Eine der Seiten dieser Piazza macht der „Palazzo Reale“ (Königspalast) aus, welcher im 16. Jahrhundert erbaut wurde und eine spektakuläre Fassade besitzt. Gegenüber des Königspalastes befindet sich di „Basilika di S. Francesco di Paola“, welche im Namen von Ferdinand I der Bourbonen bei seiner Rückkehr nach Neapel im 1816 ( nach der 10 jährigen Fremdherrschaftszeit der Franzosen) gebaut wurde. Diese Basilika ist eine Nachbildung des Pantheon von Rom. Auf einer anderen Seite der Piazza befindet sich das berühmteste Caffè der Stadt: Il Gran Caffè Gambrinus. Einziges historisches Kaffeehaus der Stadt.

Man besteigt wieder den Autobus, um einen Teil des berühmten Stadtviertels „Santa Lucia“ zu durchqueren. Dieser Stadtteil war einmal ein Fischer-Viertel, ist aber heute eines der elegantesten Quartiere der Stadt, wo man die besten und teuersten Hotels finden kann. So erreicht man dann „Piazza della Vittoria“ und es geht weiter entlang der „Via Caracciolo“, die wunderschöne Küstenstraße – welche an dem Stadtpark und der Villa Comunale vorbeiführt. Den „Parco Pubblico“ (Stadtpark) wollte Ende des 17. Jahrhunderts Ferdinando von Bourbonen und in ihm befindet sich auch das weltberühmte Aquarium (ältestes seiner Art Europas). Man kommt nach Posillipo, das Hügelgebiet Neapels, von wo aus man eine der schönsten Aussichten über den Golf von Neapel genießen kann, die sogenannte „Cartolina“ (Postkarte). Im Hintergrund dieser Aussicht sieht man den Vesuv, die Sorrentinische Halbinsel und die Insel Capri.