Wir über uns
Unsere Leistungen
Reiserouten
Sehenswürdigkeiten
Internet Links
Kontakt

Die Kirche ist eines der interessantesten Beispiele der künstlerischen Schichtungen in Neapel.

Der primitive Originalbau der Kirche stammt aus dem 13. Jh., wurde aber während des 17. und 18. Jh. stark umgebaut. Diese Umbauten haben das originale Gebäude stark modifiziert. Die Kirche erhebt sich auf einem Gebäude des Mittelalters und in dem Gebiet einer frühchristlichen Basilika. Sie wurde auf Willen des Karl I. von Anjou gebaut. Die Arbeiten fanden in den Jahren 1270-1275 unter französischen Baumeistern statt und wurden, Anfang des 14. Jh., von lokalen Arbeiter beendet. Sehr deutlich ist die Mischung von mehreren Baustilen: die Apsis ist in Gotik aus Frankreich gebaut und das Kirchenschiff in der sogenannten Franziskaner Gotik. In der barocken Zeit wird die Kirche komplett restauriert. Die Fassade, die das originale Marmorportal aus dem 14. Jh. enthält, ist ein Werk von G. Sanfelice (1742)

In der Apsis ist das Grab von Katharine von Österreich (1323), das erste Werk, welches in Neapel von Tino da Camaino ausgeführt wurde. Das aktuelle Aussehen verdankt die Kirche der Restauration von 1944.

Unter der Basilika ist ein Teil der griechich-römischen Stadt ans Licht gebracht worden, dessen Zentrum mit der aktuellen Piazza San Gaetano übereinstimmen würde. Außer einer frühchristlichen Kirche aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. fand man vorher bestehende Strukturen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., wie z.B.: das „Macellum“ ( den antiken Lebensmittel- Markt ) und das „Erarium“, wo das Geld aufbewahrt war. Diese, und andere Gebäude lagen entlang eines sehr langen Straßentraktes verstreut. Sie beweisen die komplexe Schichtung, welche durch die vielen Transformationen der städtischen Installationen im Laufe der Jahrhunderte stattfand.