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Diese Provinzhauptstadt befindet sich in einem Tal der ländlichen Appeninen, inmitten eines pittoresken Gebirgen-Ringes, im oberen Becken des Flusses Sabato und hat insgesamt ca. 60.000 Einwohner.
Sie wurde von den Irpini in der Nähe des heutigen Zentrums von Atripalda gegründet, wurde dann römische Kolonie (Abellinum) und Bischofs-Sitz im 5. Jahrhundert.. Die Stadt wurde 571 von den Langobarden eingenommen, welche die heutige Stadt gründeten und wurde daraufhin in das Herzogtum von Benevento eingegliedert. Zerstört im 10. Jahrhundert vom Kaiser Otto den I., wurde sie im 12.-16. Jahrhundert wieder aufgebaut und befand sich unter der Herrschaft verschiedener Adels-Familien ( Grafen von Conversano, von Catanzaro, dell’Aquila, del Balzo, Filangieri, Caracciolo). Die Caracciolo nahmed Titel „Prinzen von Avellino“ bis 1844 an.
Bestehend aus einem modernen Teil mit geradlinigen Straßen und einem Antiken Kern mit Mittelalterlichem Aspekt, erhält sich die Stadt wertvolle Gebäude. Dazu gehört die Kathedrale (12. Jahrhundert, erneuert im 19. Jahrhundert) und der barocke Uhrenturm, Werk von dem Architekt Cosimo Fanzago aus Bergamo. Er arbeitete hier öfters gegen Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Provinz-Museum Irpiniens besitzt eine interessante archäologische Sammlung.
1270 m. über dem Meeres-Spiegel erhebt sich, das Heiligtum „Santuario di Montevergine“. Unter dem Gipfel des gleichnamigen Berges oder Partenio ( mit der modernen Basilika, in welcher sich die alte Kirche – neuerbaut im 16. Jahrhundert- befindet) befinden sich Klostergebäude aus dem 16. Jahrhundert und ein Museum der Abtei. Avellino ist der Hauptmarkt für die Produkte aus der umliegenden Agrikultur, mit Lebensmittel-Industrien und Weinherstellung. Charakteristisch ist die Hut-Produktion aus Filz und „pannolano“ ( Stoff mit Wolle gefüllt). Die Provinz, welche 119 Gemeinden in vor allem gebirgigem Gelände zählt, lebt in erster Linie von der Landwirtschaft.
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